Hochwertiges Branding

Als Experten für Veredelung haben wir immer das Image unserer Kunden im Auge, denn es gilt: Be careful where to put your name.
Damit der Name Ihres Produkts, Ihrer Dienstleistung oder Ihrer Marke im richtigen Licht erscheint, verwenden wir die jeweils ideale Veredelungstechnik. Die entscheidende Rolle spielt dabei das Material des Artikels, welcher gebrandet werden soll:

  •    Kunststoff: Tampondruck
  •    Metall: Gravur
  •    Leder: Prägung oder Tamponprint
  •    Textilien und Nylon: Siebdruck oder Bestickung


Siebdruck
Es handelt sich um eine Drucktechnik, bei der die Farbe durch eine Schablone gedrückt wird. Sie wird auf das zu bedruckende Material gelegt und mit Hilfe einer Rakel mit Farbe bestrichen; dadurch dringt die Farbe durch die offenen Stellen auf den Bedruckstoff und bildet dort das Druckmotiv ab. Der Farbauftrag wird dabei bis zu zehnmal so dick wie bei anderen Druckverfahren - dadurch produziert Siebdruck von allen Druckarten die leuchtendsten Farben. Im Siebdruck sind fast alle Stoffe bedruckbar, auch Glasplatten, Bleche, T-Shirts, was dieses Verfahren für Werbeartikel sehr interessant macht.

Tampondruck
Der Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren. Dabei wird das Druckbild auf photomechanischem Weg auf eine Klischeeplatte eingeätzt. Auf dieses Klischee wird mittels eines Farbspachtels die jeweils aktuelle Farbschicht aufgetragen. Anschliessend wird die Oberfläche gesäubert, wobei in den Vertiefungen Farbe zurückbleibt. Nun fährt der Drucktampon über das Druckklischee und entnimmt die dort zurückgebliebene Farbe, um diese dann auf das Druckgut zu übertragen. Dabei wird der Silikon-Drucktampon auf das zu bedruckende Teil aufgepresst. Durch die Verformung des Sililkonkautschuks nimmt er die Form des zu bedruckenden Teils an. Aus diesem Grund eignet sich Tampondruck besonders gut für die Veredelung von unebenen und stark gerundeten Materialien.

Digitaldruck
Beim Digitaldruck werden vorhandene Text- oder Bildinformationen vom PC aus über ein RIP (Raster Image Prozessor) an das Drucksystem gesandt. Man unterscheidet:
1. Computer-to-film: Hier reicht die Digitalisierung bis zur Herstellung konventioneller Filme.
2. Computer-to-plate: Hier wird die Druckplatte schon digital generiert.
3. Computer-to-press: Weder Film noch Platte sind nötig. Die digitalisierte Vorlage wird an die Druckmaschine gesandt und direkt auf Folien ausgeschossen. Direct Imaging (DI) genannt.
Kleinere Auflagen können auch schon voll digitalisiert gedruckt werden. In diesem Fall wird mit Tonerdruckmaschinen gearbeitet, die nach dem Prinzip von Farbkopierern arbeiten (Non-Impact-Printing).
Die Vorteile des Digitaldrucks sind Zeit- und Geldersparnis. Zudem sind unmittelbare Änderungen von Druck zu Druck möglich und sogar Druck nach Bedarf (printing on demand), was kleinere Auflagen gestattet.

Bestickung
Eine der hochwertigsten Formen der Veredelung Ihrer textilen Werbeartikel ist die Bestickung. Hierbei wird das Motiv mit bis zu acht Farben über Stickmaschinen auf dem Stoff angebracht. Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Stiche.
Das Verfahren des Bestickens eignet sich besonders gut für Caps, Polohemden und Jacken aller Art. Die Vorteile liegen bei der Waschbeständigkeit und der damit verbundenen langen Haltbarkeit. Das Ausbleichen einer Bestickung ist fast unmöglich.

Beflockung
Für die Beflockung von Textilien gibt es zwei Verfahren:

  • Beim komplizierteren werden Millionen kurz geschnittener Fasern (Baumwolle, Kunstseide, Polyamid, Polyester oder Acryl) in einem elektrischen Feld auf das vorher mit Klebstoff versehene Werbemittel aufgebracht. Diese Methode ergibt eine samtene aber strapazierfähige Oberfläche. Es eignet sich aufgrund des relativ hohen Aufwandes nur für grössere Stückzahlen.
  • Beim zweiten Verfahren wird das Motiv mit Hilfe eines Plotters aus einer beflockten Folie geschnitten, welche mittels starkem Druck und großer Hitze auf das Werbemittel übertragen wird. Diese Variante ist besonders für kleine Auflagen interessant.
  • Der Flockdruck eignet sich besonders für Beschriftungen und grafische Motive mit einheitlichen Farbflächen.


Gravur
Unter Gravur versteht man generell das Einbringen eines Motivs in die Oberfläche metallischer Gegenstände. Je nach Gravurart erscheint das Motiv dann in der Oberflächenfarbe oder in der Farbe des Kernmaterials des Metalls.

  • Lasergravur: Hier wird durch einen Laserstrahl die oberste Schicht des Materials mit extrem hoher Präzision abgetragen.
  • Fräsergravur: Hierbei wird das Motiv mittels einer computergesteuerten Fräsermaschine in das Metall des Werbeartikels gebracht. Durch die Tiefe der Abtragung erscheint das Motiv in der Kernfarbe des Metalls (z.B. golden bei Messing). Nur für relativ einfache Motive geeignet.
  • Diamantgravur: Dabei wird kein Material abgetragen, sondern durch den Druck des Diamanten verdrängt. Eignet sich auch für Wölbungen und besonders feine Motive.